Do
19
Nov
2009
Textbroker-Test
www.textbroker.de, der größte und bekannteste Textverkäufer im Netz, ist eine Möglichkeit, mit dem Schreiben Geld zu verdienen: Webmaster ordern Texte aller Art für ihre Seiten und die Textbroker-Autoren tippen dann für ein kleines Taschengeld drauflos.
Ich habe Textbroker in den letzten zwei Monaten selbst getestet, hier meine Ergebnisse:
Wie funktionierts?
Es funktioniert gut und einfach, zwingt einen zu nichts.
Bei der Anmeldung muss man nach Themenvorgabe einen Text abliefern, der wird dann streng benotet und man wird in eine der 4 Qualitätskategorien eingestuft. Zu Anfangs höchstwahrscheinlich in eine der unteren (2,3).
Bezahlung
Das Wichtigste vorweg: Ja, man sieht das Geld wirklich, pünktlich und ordnungsgemäß auf dem Konto. Allerdings muss man warten
- bis das Guthaben mind. 10€ beträgt
- bis zum Anfang des nächsten Monats, da ist nämlich bei Textbroker
Auszahlungszeit.
Die Vergütung hängt ab von der für den Artikel gewünschten Qualität, aber sie ist relativ gering: 0,7 bis max. 4 Cent pro Wort, wobei sich die 4 Cent auf Stufe 5 beziehen, Aufträge, die man fast unmöglich bekommen kann.
Also im Prinzip verdient man zwischen 0,7 und 1,2 Cent pro Wort.
Auftragslage
Die ist so naja. Und jetzt, wo ich Werbung für Textbroker mache, wahrscheinlich bald noch schlechter.
Aufträge der Kategorie 4 gibt es zwar viele verschiedene, aber für die muss man sich zunächst qualifizieren. Ich finde das schwer.
Erstmal sind Bestellungen der unteren Kategorien zu erfüllen, um das Schreiberkönnen zu beweisen. Tja, und die sind rar.
Wenn man beim Einloggen nicht zufällig einen glücklichen Moment erwischt, geht man leer aus bzw. findet nichts passendes.
Bewertungssystem
Es dauert schon eine Weile, bis man seine abgelieferten Texte bewertet bekommt
- und damit die Möglichkeit, mehr zu verdienen - , sie werden meistens in Fünferpäckchen benotet. Und, wie soll ich sagen, die Bewertung erscheint mir persönlich etwas willkürlich.
Fazit
Für Leute, die sowieso gern (Sachtexte) schreiben, eine gute Sache.
Man kann dabei nur gewinnen.
Reich wird man damit nicht.
Blick über den Tellerrand
Die Alternative zu Textbroker wäre, sich direkt an Webmaster zu wenden, die Content für ihre Homepages kaufen möchten, also auf Textbroker als Vermittler zu verzichten.
Dann ist schon mehr Geld drin.
Allerdings erfordert dieser Weg natürlich eine Menge Eigeninitiative und Ausdauer. Außerdem setzen die Auftragsgeber absolute Zuverlässigkeit voraus, was einem den Spaß am Schreiben unter Umständen vermiesen kann.
Wie sind deine Erfahrungen mit Textbroker? Hast du etwas zu ergänzen? Noch Fragen? Nutze die Kommentar-Funktion! : )
1 Kommentar
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#1
bei uns in frankfurt taut es. ich wünsche ein schönes weihnachtsfest und ein gutes neues jahr.


